UNSERE KONZEPTION

Die Würde und die Rechte von Kindern sind unantastbar. Diese zu vertreten, zu schützen und umzusetzen ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die die evangelische Kirche aus ihrem Auftrag heraus wahrnimmt. Die Kirchengemeinde Steinhude möchte dazu die Trägerschaft für diese Kindertagesstätte zum Wohle von Kindern übernehmen. 

Das noch im Detail durch die Erzieher*innen zu erstellende pädagogische Konzept wird u.a. die nachfolgende Rahmenbedingungen erfüllen.

Der gesetzliche Auftrag: KJHG, KiTa-Gesetz
Wir sind dem Auftrag aus dem niedersächsischen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder (KiTaG) und dem Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII). Kinder- und Jugendhilfe/Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) verpflichtet. Die Gesetze und Richtlinien dienen der Sicherung des Kindeswohls, das sowohl die Entwicklung eines Kindes als auch sein körperliches und seelisches Wohlergehen umfasst.

Der niedersächsischer „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung“
Die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit ist das übergreifende Ziel frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung. Dieser Auftrag des SGB VIII aus dem Jahre 1991 an die Kindertagesstätten wird im niedersächsischen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder in den §§ 2 und 3 aufgegriffen und der eigene Bildungs- und Erziehungsauftrag ausdrücklich genannt.

Der Orientierungsplan wurde mit Blick auf die Drei- bis Sechsjährigen verfasst, zwischen Niedersächsischen Kultusministerium und Trägerverbänden abgestimmt und unterzeichnet.

Die grundsätzlichen Ausführungen des Orientierungsplans für die Altersstufe der drei- bis sechsjährigen Kinder wurde um die Handlungsempfehlungen „Die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren“ ergänzt.

Die Handlungsempfehlungen „Sprachbildung und Sprachförderung“ zum Orientierungsplan konkretisieren den Lernbereich „Sprache und Sprechen“ als ein wichtiges Feld im Bereich der elementaren Bildung.“  

(Zitat: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/fruhkindliche_bildung/orientierungsplan/orientierungsplan-fuer-bildung-und-erziehung-86998.html)

Der „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder“ gibt der Arbeit in der KiTa den Rahmen für die Bildungsziele und Erfahrungsfelder vor:
– Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
– Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen
– Körper – Bewegung – Gesundheit
– Sprache und Sprechen
– Lebenspraktische Kompetenzen
– Mathematisches Grundverständnis
– Ästhetische Bildung
– Natur und Lebenswelt
– Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz

Grundsätze für die Arbeit in evangelischen Kindertagesstätten
Die Grundsätze zur Arbeit in Kindertagesstätten der Landeskirche Hannovers sind im Kirchlichen Amtsblatt Nr. 2/2010 S. 69ff   „Das Kind im Mittelpunkt“ veröffentlicht und können ein Pfeiler unserer Arbeit sein:
– Das Kind im Mittelpunkt
– Recht auf Bildung, Erziehung und Betreuung
– Recht auf Inklusion
– Recht auf Religion
– Recht auf Partizipation
– Entwicklung einer bestmöglichen Qualität